Starting New Normal - It´s your choice!

Wir finden, es ist Zeit, unser "New Normal" zu starten, sodass unsere Recruiting-Prozesse zukünftig nicht mehr ausschließlich remote, sondern auch in hybrider Form angeboten werden. Du hast also ab sofort die Wahl und entscheidest, ob du deine Interviews in (Teil-)Präsenz an einem unserer zeb-Standorte oder virtuell durchführen möchtest.

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„Das Vertrauen des Kunden und die Verantwortung für Ergebnisse sind für mich starke Motivationsfaktoren.“

Profilbild der Autorin Christine Utendorf.

Veröffentlicht am: 21.04.2022

Seit vier Jahren ist Christine Teil von zeb: Nach ihrem Studium hat sie ihre Karriere über das Bachelor-Welcome-Programm als Analyst begonnen. Mittlerweile arbeitet sie als Managerin im Bereich Advanced Intelligence. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie uns mehr über ihre Funktion als Projektleiterin, mit welchen Aufgaben sie in Berührung kommt und welche Qualitäten aus ihrer Perspektive essenziell sind. 

Welche (Führungs-)Qualitäten sind deiner Meinung nach für Projektleitende essenziell?

Zum einen ist Zuhören unfassbar wichtig. Nur wer richtig zuhört, hat auch die Chance, das Kundenproblem wirklich zu verstehen und die passende Lösung zu finden. Es bringt nichts, wenn man sich das beste Konzept oder Vorgehen überlegt, es aber einfach nicht zur Kundensituation passt.

Zum anderen ist es essenziell, sein Gegenüber abzuholen und ausreichend Kontext für die anstehenden Themen zu geben. Das haben viele wahrscheinlich schon einmal erlebt: Man beginnt ein Meeting und taucht einerseits sofort tief in die Materie ein, fühlt sich andererseits jedoch etwas verloren, da unklar ist, an welcher Stelle sich der Andere gerade befindet. 
Dies gilt sowohl für die Arbeit mit dem Kunden als auch für die Arbeit im eigenen Team. Nur wenn alle ausreichend zu Vorüberlegungen und dem aktuellen Stand informiert sind, kann zielgerichtet an den einzelnen Aufgaben gearbeitet werden. Deshalb lege ich gerade zu Beginn von Meetings Wert darauf, sich hierfür genug Zeit zu nehmen. 

Inwiefern unterscheidet sich deine jetzige Tätigkeit als Projektleiterin von einer allgemeinen Mitarbeit in einer Practice Group?

Als Projektleiterin arbeite ich jeden Tag mit meinen Kunden zusammen. Das umfasst neben regelmäßigen Terminen zu Statusupdates auch Arbeitsmeetings, in denen wir mit den Mitarbeitenden des Kunden gemeinsam an unseren Projektergebnissen arbeiten. Hierbei steht also die Arbeit mit und für den Kunden im Vordergrund.

Darüber hinaus arbeite ich im Rahmen der Practice Group Advanced Intelligence spezifisch an einem Themengebiet, welches auch unabhängig von meinem aktuellen Projekt sein kann. Zurzeit fokussiere ich mich auf datengetriebene Lösungen im Bereich Bankvertrieb und (digitale) Kundeninteraktion. Hierbei entwickeln wir zeb-intern Lösungsideen und arbeiten diese aus. Die Ergebnisse werden beispielsweise im Rahmen von Veröffentlichungen, Akquisen und Projekten eingesetzt.
 

Was macht dir bei der Leitung eines Projekts am meisten Spaß? Was gefällt dir besonders gut?

Mir macht vor allem die Strukturierung von Themen und Aufgaben Spaß. Nicht nur zu Beginn, sondern auch im Laufe eines Projekts sollte man sich konsequent fragen, wie man den Fokus setzen und dies angehen möchte. Zusätzlich finde ich es großartig, mein Wissen und meine Erfahrung mit anderen zu teilen und das eine oder andere weitergeben zu können. 

Was war dein bisher spannendstes Projekt und warum?

Mein bisher spannendstes Projekt war die Mitentwicklung und Umsetzung einer strategischen Neuausrichtung. Gemeinsam mit einem Kunden haben wir den Data-Science-Bereich des Unternehmens aufgebaut. Dies umfasste ein großes Themenspektrum – vom Business Model und organisatorischen Aufsatz bis hin zur benötigten technologischen Infrastruktur. 

Im Verlauf des Projekts habe ich die Projektleitung übernommen. Dies macht mir unfassbar viel Spaß. Das Vertrauen des Kunden und die Verantwortung für die Ergebnisse sind für mich starke Motivationsfaktoren. 
 

Wolltest du schon immer Beraterin werden?

In meiner Familie gibt es weitere Berater/-innen, sodass ich diesen Job schon immer spannend fand. Beruflich bin ich jedoch während meines dualen Studiums in der Bankenbranche gestartet. Dort hatte ich erste Berührungspunkte mit Projektarbeiten und externen Consultants. 
Die Zusammenarbeit hat mich ermutigt, ein Auslandspraktikum bei einem Beratungsunternehmen zu machen. Dies hat mich schlussendlich überzeugt, nach dem Studium in der Branche anzufangen.

Welche Tipps würdest du Frauen geben, die an der Consultingbranche interessiert sind?

Sich nicht von den Anforderungen in Jobbeschreibungen abschrecken oder entmutigen zu lassen. Ich habe es schon oft erlebt, dass gerade Frauen zögern sich zu bewerben, wenn die Jobbeschreibung nicht zu 100 % auf ihre Qualifikationen zugeschnitten ist. In neue Themen einzutauchen bedeutet, sich unbekannten Herausforderungen stellen – das ist aber oft genau das, was den meisten am Ende sehr viel Spaß macht.

Christines Erfahrungsbericht und der Direkteinstieg bei zeb haben dein Interesse geweckt? Finde hier weitere Informationen zu unserer Female Excellence-Initiative.

Noch Fragen

Du hast noch Fragen zum Einstieg als Berater/in? Dann kontaktiere gern unser Recruiting-Team. Die passenden Ansprechpartner/innen findest du hier.