Wie sieht der Alltag einer Consultant bei zeb wirklich aus?

Eine Frau, die in die Kamera lächelt

Veröffentlicht am: 03. August 2026

Wie läuft ein typischer Arbeitstag von Consultants ab? Wir haben einer unserer Consultants ein paar ehrliche Fragen gestellt. In ihren Antworten erzählt sie uns von ihrer morgendlichen Vorbereitung bei einer Tasse Kaffee und ihrem Bedürfnis nach Bewegung nach Feierabend.

Was passiert bei dir an einem „normalen“ Morgen und woran merkst du früh, ob es ein ruhiger oder hektischer Tag wird?

Mein Tag startet selten in Hektik. Zuerst mache ich mir einen Kaffee und überlege in Ruhe, was ich an diesem Tag alles schaffen möchte. Ob es ruhig oder voll wird, weiß ich meistens schon im Vorfeld, denn das hängt stark davon ab, woran ich gerade arbeite. Dass plötzlich eine Aufgabe hereinkommt, die ganz schnell fertig sein muss, passiert nur selten. So lässt sich der Tag in den allermeisten Fällen gut vorhersehen.

Wie sieht dein typischer Wochenrahmen aus?

Über die Woche verteilt habe ich verschiedene wiederkehrende Termine, bestehend aus internen Jour Fixes, Jour Fixes mit Kunden und spontanen Austauschterminen zu aktuellen Themen.

Den Freitagnachmittag reserviere ich mir bewusst für organisatorische Themen wie Zeiterfassung, Reisekostenabrechnung und das Capa Tool. Zu diesem Zeitpunkt ist ohnehin weniger los. Außerdem habe ich jeden Freitag einen Termin mit meinem CDC, bei dem wir uns über alles Mögliche austauschen. Das hilft mir, die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen.

Wie viel Zeit verbringst du in Meetings im Vergleich zu konzentrierter Arbeit und wie organisierst du dir Fokus?

Damit ich über mehrere Stunden konzentriert an einer Sache arbeiten kann, versuche ich, meine Termine nicht so zu legen, dass dazwischen eine halbe Stunde Leerlauf entsteht. In so einer kurzen Lücke lohnt es sich kaum, sich in eine Aufgabe hineinzudenken. Bleibt mir trotzdem mal eine halbe Stunde übrig, erledige ich darin organisatorische Dinge, die ich sonst freitags mache, oder ich beantworte Mails.

Welche Tools und Arbeitsweisen prägen deinen Alltag und welche „Hacks“ sparen dir Zeit?

In meinem Alltag helfen mir vor allem OneNote und Copilot dabei, meine Aufgaben zu sortieren und organisiert zu bleiben. Bei Präsentationen fange ich außerdem nur selten bei null an. Bei zeb gibt es bereits etliche richtig gute PowerPoint-Folien, deshalb recycle ich passende Folien und greife auf einen eigenen Foliensatz zurück, in dem ich besonders gelungene Folien aus verschiedenen Präsentationen gesammelt habe. Das spart mir bei jeder neuen Unterlage spürbar Zeit.

Wie sieht ein guter Feierabend für dich aus und was hilft dir beim Abschalten?

Abschalten fällt mir leicht. Sobald ich den Laptop zuklappe, versuche ich, nicht mehr an die Arbeit zu denken. Wenn ich unterwegs bin, kann ich ohnehin nichts erledigen, also gibt es auch keinen Grund, mir dann den Kopf zu zerbrechen. Lieber gebe ich während der Arbeit vollen Fokus und habe danach wirklich frei.

Ich bin ein aktiver Mensch und möchte mich nach der Arbeit meistens noch bewegen. Mal geht es in eine Bar mit Freunden, mal mache ich Sport, und manchmal schaue ich auch einfach ganz entspannt eine Serie auf der Couch.

Welche Erwartungen an den Consultant-Alltag stimmen und welche eher nicht?

Ja, man arbeitet schon viel. Aber die Zeit verfliegt auch. Ich warte nicht auf den Feierabend und schaue ständig auf die Uhr. Ganz im Gegenteil, ich bin oft überrascht, wie schnell der Tag vergangen ist. Die Aufgaben sind dabei so vielfältig, dass es eigentlich nie langweilig wird.

Anders als oft behauptet wird, lässt sich eine gute Work-Life-Balance durchaus erreichen. Trotz des Arbeitspensums kann man seine Termine häufig so legen, dass genug Raum für Hobbys bleibt. Auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, hilft enorm. In der Mittagspause lässt sich mal etwas im Haushalt erledigen, und nach Feierabend bin ich direkt von zu Hause aus startklar.

Ein weiterer schöner Punkt sind die Kolleginnen und Kollegen. Weil viele im gleichen Alter sind, gibt es viele Anknüpfungspunkte. Man trifft sich auch mal privat oder ist abends im Rahmen eines Office-Events gemeinsam unterwegs.

Und das Thema Reisen ist stark projektabhängig. Seit ich bei zeb bin, reise ich eher selten, im Schnitt etwa einmal im Monat. Wie viel man unterwegs ist, hängt also weniger vom Berufsbild an sich ab als vom jeweiligen Projekt.

Hat dich das Interview von Katharina zu ihren Aufgaben und ihrem Weg bei zeb neugierig gemacht? Hier findest du weitere Infos zu deinem Einstieg bei zeb.

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